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RATHAUSINFORMATIONEN

Pfarramt

Pfarrer

verantwortlich für

Evangelisches Pfarramt Lauta-Dorf
Dorfstr. 9
02991 Lauta
Telefon: 035722 91286

Pfarrer:
Norbert Krüger

Ev. Kirche Lauta-Dorf
Ev. Kirche Lauta
Ev. Kirche Leippe-Torno

 

www.pfarramtlauta.wordpress.com

 

 

Katholische Kirche
Rosa-Luxemburg-Str. 9
02991 Lauta
Telefon:

Pfarrer:
Peter-Paul Gregor

Kath. Kirche Lauta

Neuapostolische Kirche
Johann-Sebastian-Bach-Str. 8
02991 Lauta
Telefon: 035722 253036

Gemeindevorsteher:
Gisbert Vietz

Neuapostolische Kirche

Evangelische Kirchengemeinde
Laubusch
Hauptstr. 9
02991 Lauta
Telefon: 035722 97111

Pfarrer:
Gerd Simmank

Ev. Kirche Laubusch

www.evangelische-kirchengemeinde-laubusch.de

 


Zur Geschichte der Kirchen und Gemeinden

Die Kirche im Dorf Lauta

kirche-dorf

Nur wenig wissen wir von der Entstehung der Dorfkirche.

Wahrscheinlich haben deutsche Siedler die kleinen wendischen Ansiedlungen vergrößert. Aus dieser Zeit stammt auch die kleine Feldsteinkirche. Bis zum Jahr 1815 gehörte das Markgrafentum Niederlausitz, somit auch Lauta, zu Kursachsen. Die Herrschaft Senftenberg wurde von den neuen Herren in ein landesherrliches Amt umgewandelt, so wurde Lauta 1474 ein Amtsdorf und als solches nicht mit Fron und Leibeigenschaft belegt.

Erst der Dreißigjährige Krieg verbindet unser kleines Heidedorf wieder mit der großen Politik. Es wird von kaiserlichen, später auch von schwedischen Soldaten durchzogen und geplündert. Auch die Kirche wurde ein Raub der Flammen, so dass nur die Außenmauern übrig blieben. Schon vier Jahre nach Beendigung des großen Krieges begann man die Lautaer Kirche wieder aufzubauen.

In der Mitte des 15. Jahrhunderts (1457) bekam die “Pfarre” eines der 20 Hufen des Dorfes zur Unterhaltung von Kirche und Seelsorger. Aus dieser Zeit der Gotik sind die ältesten Zeugnisse unserer Kirche: die Spitzbogentür an der Südseite mit altem Beschlag und je ein Fenster im Süden und im Osten sowie der achteckige Taufstein mit alten Mustern und Inschriften. Zurückgeblieben aus vorreformatorischer Zeit sind auch zwei Sakramentsnischen zur Aufbewahrung von Abendmahlsbrot und -wein. Ob die geschnitzte Holzfigur “Christus auf der Rast” zur ursprünglichen Ausstattung gehörte, verliert sich im Schleier der Vergangenheit. So bescheiden sich die Kirche von außen darstellt, so liebevoll zeigt sie sich im Innern. Von sechs gewaltigen Säulen wird die Decke getragen.

Die Jahreszahl “1652” finden wir oberhalb einer der Säulen und auf der Taufschale. Fünf Jahre später ließ die Gemeinde den Altar anfertigen und 1660 die Kanzel bauen. Inzwischen war die Empore gebaut und 1667 wurde sie mit Bildern des Malers Michael Krumach versehen. Neben der Kirche, etwas abseits, steht der Glockenturm. Zwei Glocken hängen hier und rufen zum Gebet. Die eine, etwas kleinere, ist die Laurentiusglocke. Sie diente als Modell für das Lautaer Stadtwappen. Deutlich ist die Inschrift zu lesen: “hilf. mir. hellcken. sant. laurencivs.” (1512). Die Glocke stammt aus der Kapelle auf dem Koschenberg, die nach der Reformation verfiel. Die Inschrift der Schwesterglocke ist nicht mehr lesbar, vielleicht die Jahreszahl 1501?

Diese Kirche gehört zu dem Dorf, ist ein Teil von ihm und den Menschen, die darin wohnen. Sie ist keine prunkvolle Kathedrale oder ein in seiner Größe erdrückender Dom; sie ist für die Menschen da und somit selber menschlich. Sie sah Freude und Not der Menschen, sah Feuerbrünste und den Aufbau danach. Sie ist in allem bewahrt geblieben, hat 1992/93 notwendige Erneuerungen des Äußeren erfahren; so bleibt dieses Kleinod in unserer Hand, das wir zu erhalten und zu pflegen haben.

Die evangelische Gemeinde des Dorfes ist kleiner geworden. Mit der Industrie entwickelten sich die Orte, bildeten eigene Gemeinden (wie z. B. Lauta-Stadt, Hosena, Großkoschen). Wie eine weise, alte Mutter schaut sie auf diese und freut sich über deren Wachsen und Gedeihen. Doch auch wie sie ist unsere Kirche und das Dorf Lauta voll Freude, wenn Gäste und Besucher zu uns kommen, Ruhe und Erholung finden, bei einem Spaziergang über den Dorfplatz den Hauch der Geschichte spüren und an der alten Dorfkirche haltmachen, um beim Klang der Abendglocken diese Kirche als Ort des Friedens zu begreifen.

 

ev-kirche-lautaEvangelische Kirche Lauta-Stadt

Am 15.06.1924 war die Grundsteinlegung für die
Kirche, die am 21.12.1924 eingeweiht werden konnte.
 
Im Jahr 1932 wurde die Orgel eingeweiht. Im selben Jahr erfolgte die Ausmalung der Kirche.

Das Altarbild mit einer Größe von etwa fünf mal fünf Meter wurde für eine spätere Restaurierung überkalkt. Die weißgekalkte Altarwan
d ziert jetzt ein großes Holzkreuz.




Katholische Kirche Lautak_kirche

Die katholische Gemeinde lebte bis zur Reformation in Lauta Dorf. Die Dorfkirche weist noch heute katholischen Ursprung auf. Mit der Gründung des Aluminiumwerkes entsteht in Lautawerk wieder eine katholische Gemeinde. Am 11. Mai 1924 wird der Grundstein zur Kirche gelegt. Die Gemeinde zählt 1924 ca. 800 Mitglieder.

Mit ihrem ersten Pfarrer Johannes Liebelt (1924 bis 1935) erfährt die Gemeinde ihre erste Prägung in vielfältiger Not, wie Armut und unabgesicherter Arbeitslosigkeit. Liebelt ist ein Original, Kenner schildern ihn als einen Menschen mit einem außergewöhnlichen sozialen Engagement. Er hilft den älteren Leuten und verschenkt Kleidung an Bedürftige. Seine erste Wohnung ist eine Dachstube einer Werkswohnung in der Kurzen Straße. Als Freund der “kleinen Leute” bewegt er mit seinen menschlichen, poetischen und musikalischen Begabungen Erstaunliches vom christlichen Kinderhort bis zu einem Bildungs- und Freizeithaus in Hosena. Seine Art wurde manchem Wohlhabenden zum Ärgernis. Die Nazis hassten ihn.

Mit ihrem zweiten Pfarrer Paul Swiersy durchlebte die katholische Kirche in Lauta (werk) (1935 bis 1969) Nationalsozialismus, Krieg und Bombardierung von Ort, Kirche, Pfarrhaus und Jugendheim, Einmarsch der Russen und zwanzig Jahre Sozialismus. Nach Liebelt wähnt man den Oberschlesier Swiersy mehr auf Seiten der “feinen Leute”. Eine Hinneigung der Gemeinde zu den Nazis ist aus den dürftigen Unterlagen dankenswerter Weise nicht zu entnehmen; auch keine Zeugnisse von Widerstand, was nicht ausschließt, daß es beides gab.

Berichtet wird von Auseinandersetzungen bei Auflösung des Kindergartens, Abschaffung des Religionsunterrichtes an den Schulen, Bespitzelung der Gottesdienste, Ausschluss der ausländischen Zwangsarbeiter und Kriegsgefangenen von Gottesdienst, Bestattungen der eigenen und ausländischen Bombenopfer, sowie Hilfen für Menschen, die Haus und Hab und Gut verloren haben.

Mit Karl-Heiz Ehrlich (1969-1975 Pfarrer in Lauta) bahnt sich die Jugend einen Weg durch den Sozialismus. Die katholische Gemeinde praktiziert weiter ihre Arbeit in Gruppen, in denen Wahrheit gesucht, Solidarisierung geübt, gestohlene Freiheit durch Nationalsozialismus und Kommunismus auf den Hintergrund christlicher Denk- und Lebensweise versucht werden. Es ist die Zeit der sozialistischen Erziehung in den Schulen, die Auseinandersetzung um die erzwungene atheistische Jugendweihe, der Ausschluss von Christen und Andersdenkenden aus Studium und leitenden Funktionen.
Zum Zeitpunkt des Orts- und Kirchenjubiläums (75 Jahre) hat die Gemeinde nur noch 400 Gemeindemitglieder; einschließlich der Orte Geierswalde, Tätzschwitz, Laubusch, Schwarzkollm, Lauta Dorf, Hosena, Hohenbocka und Peickwitz.


Neuapostolische Kirche Lauta           

Eng mit der jüngeren Geschichte Neuapostolische Kirche 5
der Stadt ist auch der Werdegang
der Neuapostolischen
Kirche verbunden. Der Anfang der Gemeinde Lauta ist im Jahre 1927 zu finden, aufgrund der industriellen Entwicklung der Stadt Lauta.

Vor und während des ersten Weltkrieges wurde ein großes Fabrikgelände für Aluminiumgewinnung und zum Aufbau eines Kraftwerkes, welches für die damaligen Verhältnisse sicher als gigantisch zu bezeichnen ist, erschlossen. Angelockt durch die Bereitstellung eines Bauplatzes, für die Errichtung eines Eigenheimes, aber auch die Aussicht auf Lohn und Brot, reisten bald willige Arbeiter aus allen Himmelsrichtungen an. Sie suchten und fanden hier in und um Lauta eine neue Heimat. Im Zuge dieser Wanderung siedelten sich die ersten neuapostolischen Christen in Lauta an.

Da es an einer Versammlungsstätte mangelte und sich die Anzahl der neuapostolischen Gläubigen doch sehr in Grenzen hielt, wurden die Gottesdienste in Senftenberg bzw. in Finsterwalde besucht. Im Jahre 1950 wurde dann der Entschluss gefasst, ein eigenes Gotteshaus zu errichten. Die Suche nach einem geeignetem Grundstück gestaltete sich überaus problematisch. Auf einen entsprechenden Antrag an den damaligen Bürgermeister wurde 1953 in einer Ratssitzung beschlossen, dass von dem an der Bahn liegenden Freigelände soviel Grund gekauft werden konnte, wie es der Bau des Kirchengebäudes erforderte. Der 1954 begonnene Kirchenbau wurde am 9. Juli 1955 geweiht und der Bestimmung übergeben. Die Gemeinde Lauta gehört heute mit zu den älteren Gemeinden die administrativ durch die Neuapostolische Kirche Berlin-Brandenburg (Körperschaft des öffentlichen Rechts) geleitet werden. Der nun mehr als vier Jahrzehnte bestehende Standort hat sich zwischenzeitlich fest in das Stadtbild eingefügt. Ebenso angenommen und zu einem festen Bestandteil im Lautaer Kulturleben ist das Singen und Musizieren geworden, insbesondere in der Adventszeit.


Evangelische Kirche im Ortsteil Laubusch

ev-kirche-laubuschIn der Ansiedlungsgenehmigung aus dem Jahre 1915 für den Ort Grube Erika wurde auch festgelegt, dass die Ilse-Bergbau AG eine Kirche für die evangelische Kirchengemeinde mit 500 Sitzplätzen zu bauen hat. Am 26.04.1936 war die Grundsteinlegung für die Kirche, die am 27.11.1938 eingeweiht werden konnte.

Die Laubuscher Kirche ist ein rechteckiger, in Nord-Süd-Richtung angelegter Klinker- Verblendbau mit quadratischen, in die Südwestecke eingerücktem 51 m hohem Turm, der von einer offenen Laterne bekrönt wird. Bemerkenswert ist der ornamentale und figürliche Keramikschmuck an der Außenfassade der Kirche.

Besondere Beachtung findet dabei der Tympanon über dem Hauptportal mit seiner Darstellung des thronenden Christus inmitten von zwei Paaren, die die Bevölkerung von Laubusch durch ihre spezifische Kleidung wiedergeben. Das gesamte Hauptportal wird durch Erikablumen-gefüllten Vasen umrandet. Unerwartet für die sorbische Bergbau-Landschaft begegnet man einer Innenarchitektur, die im neobarocken Stil von Professor Thol, Berlin, ausgeführt worden ist. Die Ausmalung in den überwiegenden Farben grün, weiß und gold gibt dem Betrachter ein Gefühl von Schwere und Festlichkeit. Dabei ist es dem Künstler gelungen, die sehr bunten sorbischen Symbolika (Vögel und Blumen) mit in den Schmuck der Kirche einzuordnen. Im Mittelpunkt des Sakralraumes findet man den Kanzelaltar, der spezifisch für lutherische Kirchen ist. Damit wird die enge Verbindung von Wort und Sakrament deutlich gemacht.

Die Sauerorgel aus dem Jahre 1937 bekam das Aussehen einer Silbermannorgel. Sie hat 22 klingende Stimmen (4 davon stammen aus der Orgel der Notkirche, die in der Zeit von 1921-1938 die Heimstatt der Kichengemeinde war) und eignet sich besonders zur Interpretation von romantischer Orgelliteratur. Das Geläut der Kirche besteht aus drei Glocken, die in den Mitteldeutschen Stahlwerken in Lauchhammer im Jahre 1937 gegossen wurden. Das Geläut gehört in eine Glockengemeinschaft von 10 Glocken zu den Nachbargemeinden in Lauta. Die Glocken tragen den Namen von Töchtern der Grubenbesitzer: ILSE - ERIKA - MARGA . Die haben ein Gesamtgewicht von 200 Zentnern. Die evangelische Kirchengemeinde ist erst im Jahre 1994 Eigentümer dieser Kirche geworden. Durch Kriegswirrnisse kam es nicht zur Übereignung der Kirche an die Kirchengemeinde. Dieser Zustand konnte auch durch viele Verhandlungen zwischen Staat und Kirche in der Zeit der DDR nicht verändert werden. Erst die Zeit nach der Wiedervereinigung machte es möglich, dass das Kirchengebäude durch einen Kaufvertrag in das Eigentum der evangelischen Kirchengemeinde Laubusch gegangen ist.



Evangelische Kirche im Ortsteil Torno


kirche-leippetornoDie Kirchengemeinde Leippe-Torno gehörte seit eh und je zum Kirchspiel Lauta-Dorf.
Erst ca. 1950 wurde die kleine evangelische Kirche in Torno aus Spendenmitteln der Einwohner und mit deren Hilfe auf einem von Familie Lemberg gespendetem Grundstück nach dem Vorbild der Kirche in Lauta-Dorf erbaut und am 08. Mai 1952 eingeweiht.
Später kam noch ein Glockenturm aus Holz hinzu, der wegen statischer Probleme aber bald zurückgebaut werden musste.
Der 1976 mit einem Bauplan belegte Wunsch nach einem Steinturm direkt am Gebäude der Kirche blieb leider unerfüllt. Daher beherbergt ein kleiner Schuppen die Kirchenglocken. Bald wird ein neuer Turm aus Holz errichtet, um das Klingen der Glocken noch besser zu Gehör zu bringen. 

Für die musikalische Begleitung der Gottesdienste sorgte anfangs ein Harmonium. Dieses wurde später durch eine Orgel abgelöst.
Im Jahr 2008 wurden der große und der kleine Innenraum der schlichten, aber anheimelnden Kirche getreu dem Original renoviert. Auch die schönen Bleiglasfenster wurden repariert.
 

 

 

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