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RATHAUSINFORMATIONEN

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Freibad Laubusch - eine Ära ging zu Ende


Liebe Besucherinnen und Besucher,

im Januar 2016 Jahres verständigte sich der Stadtrat zusammen mit dem Bürgermeister und der Verwaltung darauf, das Freibad Laubusch auf jeden Fall zur Saison 2016 zu öffnen.
Gleichzeitig starteten Initiativen von Stadträten, Bürgermeister und Verwaltung für die Zukunftssicherung der beliebten Freizeiteinrichtung, die im Jahr 2016 zudem auf ihr 50. Jubiläum zurückblicken konnte.

Diese Bemühungen wurden im Verlauf des Sommers und bis in den Herbst 2016 hinein intensiviert. Auf der Grundlage eines uns vorliegenden Kostenangebotes einer Fachfirma für Bäderbetriebe wurde ein Förderantrag gestellt. Das Angebot mit einem Kostenvolumen von ca. 228.000 EUR sah unter anderem den Einbau einer Wasseraufbereitungsanlage und einer Chlorgasanlage vor. Ziel war es, mit den Investitionsmaßnahmen die Höhe des laufenden Zuschusses für die Badbetreibung nachhaltig zu senken, um wirtschaftlicher zu arbeiten.

Im Zuge der Bearbeitung des Vorganges wurde deutlich, dass dieses Ziel nicht erreichbar ist. Im Gegenteil: Durch die neuen technischen Anlagen würden insbesondere die Stromkosten förmlich explodieren. Grund hierfür ist die hohe Pumpenleistung. Die Pumpen müssen kontinuierlich laufen, um eine den Anforderungen entsprechende Wasserqualität zu garantieren. Die Steigerung bei den Stromkosten wäre deutlich höher als die gleichzeitig zu erwartende Kostenreduzierung beim Wasserbezug und beim Chemiekalienzusatz. Somit schied diese Variante aus.

Parallel hatten wir eine weitere Fachfirma um eine Grobschätzung der Kosten einer umfangreichen Beckensanierung (Beton- und Fugenarbeiten) gebeten. Als Ergebnis stand allein hierfür eine Größenordnung von ca. 100.000 EUR netto. 

Hinsichtlich eines günstigeren Wasserbezuges wurde auch die Variante Brunnenwasser betrachtet. Aufgrund der Eisenhaltigkeit des hiesigen Grundwassers und der damit verbundenen hohen Aufwendugen für Filtertechnik etc. verwarfen wir diese Variante schnell wieder.

 

Die sanitären Einrichtungen (Toiletten), die Umkleidekabinen und auch der Eingangsbereich wären hier noch gar nicht betrachtet, genauso wenig wie die Außenanlagen und Wege.

Die Spendenaktion zugunsten des Freibades Laubusch erbrachte ein durchaus vorzeigbares Resultat. Der Spendenstand per 14.11.2016, dem Tag der Entscheidung zur Badschließung im Stadtrat, betrug 11.608 EUR. Das Erreichen des Spendenziels (45.000 EUR) in absehbarer Zeit war damit nicht realistisch. Selbst unter Hinzurechnung der mündlichen Spendenzusagen für den Fall, dass das Spendenziel in greifbarer Nähe gewesen wäre, hätten wir die 20.000 EUR-Marke noch nicht geknackt.

Dennoch war es den Versuch wert! Auch wenn man bedenkt, dass insgesamt 4 Firmen Sachleistungen in Höhe von 40.000 EUR zugesagt hatten. Allerdings- für die Baderhaltung als Ganzes hätten diese "Bausteine" kein sinnvolles Bild ergeben.

Als Fazit bleibt festzuhalten:

  • Die Badinstandsetzung hätte selbst mit Fördermitteln ein hohes finanzielles Wagnis für die Stadt Lauta dargestellt.
  • Die Folgekosten der Badbetreibung wären eher gestiegen als gesunken.
  • Dies hätte sich auf die Höhe des aus städtischen Mitteln erfolgten Zuschusses für die Badbetreibung negativ ausgewirkt, das heißt der Zuschussbedarf wäre noch gestiegen (obwohl bereits jetzt jährlich zwischen 80.000 EUR und 95.000 EUR pro Jahr anfielen).
  • Absehbar war, dass ein "Einfach weiter so" ohne Sanierungsmaßnahmen schon bald nicht mehr funktioniert hätte.
  • Somit ist die Entscheidung zur Badschließung aus sachlichen Gründen folgerichtig und notwendig.


Gestatten Sie mir, auszudrücken, dass die Entscheidung zur Schließung des Freibades Laubusch für keinen der Beteiligten einfach war. Für mich persönlich stellte dies die bisher schwierigste Entscheidung im Bürgermeisteramt dar.

Für ein persönliches Gespräch zur Thematik stehe ich nach terminlicher Abstimmung mit meinem Sekretariat gern zur Verfügung.

Frank Lehmann
Bürgermeister

 


   

 

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